Kita & Schule

Regelschule oder Förderschule? Welche ist die richtige Schule für mein Kind?

Ich erinnere mich noch sehr gut an den ersten Kita-Tag von unserem Fips. Damals, als er noch so klein war, noch nicht laufen und kaum sprechen konnte. Mittlerweile ist aus dem kleinen Fips ein großes Vorschulkind mit Zahnlücke geworden. Schon seit Monaten beschäftigen mich Fragen und Gedanken rund um die bevorstehende Schulzeit. Anfangs mit großer Wehmut, mit Unsicherheit und Sorgen. Inzwischen mischt sich zur Wehmut eine deutlich spürbare Vorfreude. Denn mittlerweile wissen wir, wo der Weg für unseren Fips und für uns hingehen wird. Bis wir jedoch soweit waren, haben wir viele Gespräche geführt, Informationen gesammelt, uns Gedanken gemacht, Entscheidungen getroffen und wieder über den Haufen geworfen, uns noch mehr Gedanken gemacht und neu entschieden. All das möchte ich heute mit Euch teilen – die Erfahrungen und Erkenntnisse aus den vergangenen Monaten, die Gefühle und Gedanken und die verschiedenen Facetten, die die Schulwahl für ein behindertes Kind mit sich bringt.
Ich hoffe, dass ich Euch damit diese besondere Zeit ein wenig erleichtern kann.

Plötzlich Vorschulkind – ein neuer Lebensabschnitt wartet auf uns.

Angefangen hat es im vergangenen Sommer: Als nach den Ferien die Kita wieder geöffnet war, hatte ich immer wieder einen Gedanken im Kopf:

„Das wird nun also das letzte Mal sein, dass …“

… unser Fips in der Kita beim Foto-Termin dabei ist.
… ich hier zu einem Elternabend gehe.
… unser Fips in der Kita auf den Nikolaus wartet.
… er mit den Erzieherinnen und Erziehern das Krippchen aufbaut, das er so liebt.
… er in der Kita Fasching feiert oder mit den anderen Kindern Osternester sucht.

Immer, wenn ich solche Gedanken hatte, wurde ich wehmütig, weil ich wusste, dass ich all das unglaublich vermissen würde, wenn wir nicht mehr hier wären. Und mit jedem Monat, der verging, rückte der Abschied und der große Schritt in die neue Zukunft näher. Diese Zukunft, die so viele Veränderungen mit sich bringen würde.
Gleichzeitig war ich so mit dem Alltag beschäftigt, dass ich die aufsteigende Traurigkeit noch gut von mir fernhalten konnte. Außerdem hatten wir ja erstmal wichtige Fragen zu klären:

Welche Schule ist überhaupt die richtige für unser Kind?
Welche Möglichkeiten haben wir überhaupt mit einem behinderten Kind?

Während die anderen Kinder ganz selbstverständlich in der Grundschule vor Ort angemeldet wurden, mussten wir uns überlegen, wie bzw. wo unser Fips am besten gefördert werden würde, wo er in Zukunft am besten aufgehoben wäre.

Welche Schule für Kinder mit Behinderung? Die verschiedenen Schulmodelle.

Mit dem Kindergarten war es damals so herrlich einfach gewesen: Die Kita im Ort ist eine integrative Kita. So konnte unser Fips hier in unserem Wohnort seine Kindergartenzeit genießen. Und wir auch. Wir gehörten mit dazu.

Doch nun, beim Schritt in die Grundschule, sah es plötzlich anders aus. Wie alle anderen Kinder auch würde unser Fips bald schulpflichtig werden. Wir hatten also eine Entscheidung zu treffen. Und diese Entscheidung war groß, sie war weitreichend. Das spürte ich.
Aber um sich überhaupt entscheiden zu können, welche Schule die richtige für das eigene Kind mit Behinderung ist, braucht es erstmal einen Überblick über das, was alles möglich ist.

Wusstet Ihr zum Beispiel, dass Eltern eines behinderten Kindes gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention ein Recht auf die freie Wahl der Schulform haben?  (Quelle: Sonder- oder Integrationsschule für behinderte Kinder? (behinderung.org)) Mir war das ehrlich gesagt nicht bewusst. Doch welche Schulformen stehen unseren „besonderen“ Kindern denn überhaupt zur Verfügung?

Hier mal ein Überblick:

1. Integrative Schulen

Bei der Schulform der integrativen Schule wird der Unterricht für behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam gestaltet. In einer integrativen Klasse werden mindestens zwei Kinder mit Behinderung unterrichtet. Hier können die Kinder lernen, mit eigenen Schwächen und Defiziten der Mitschüler umzugehen sowie sich gegenseitig zu helfen.

Die Vorteile:

  • Die Kinder erlernen und erleben in einer prägenden Entwicklungsphase den respektvollen Umgang miteinander. So wird die gegenseitige Toleranz gestärkt.
  • Kinder mit Förderbedarf haben hier einen Anreiz, von den anderen Kindern zu lernen.
  • Die Isolation für die Kinder mit Behinderung wird abgebaut. Sie sind Teil der Gesellschaft.

Die Nachteile:

  • In der Realität fehlt es leider noch zu oft an förderpädagogischen Fachkräften, die die Lehrkräfte im Unterrichtsalltag unterstützen.
  • Viele Lehrer fühlen sich überfordert von den Ansprüchen, die an sie gestellt werden.
  • Zudem ist auch die Barrierefreiheit in den Räumlichkeiten der Grund-, Haupt- und Realschulen nicht immer gegeben.

(Quelle: Sonder- oder Integrationsschule für behinderte Kinder? (behinderung.org))

Übrigens: Die Zahl der Schulen, die einen integrativen Unterricht anbieten, nimmt zu, denn mit der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland im Jahr 2009 haben sich die Bundesländer dazu verpflichtet, ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen zu gewährleisten. Das bedeutet, dass kein Kind wegen körperlicher oder geistiger Handicaps von einer Regelschule ausgeschlossen werden soll. (Quelle: Schule für Kinder mit Behinderung: Die Schulmodelle – NetMoms.de)

2. Integration in Regelschulen

In einigen Regelschulen, auch allgemeine Schulen genannt, gibt es sogenannte Integrationsklassen. In diesen werden Kinder mit Förderbedarf gemeinsam mit Schülern ohne Handicaps unterrichtet. Meistens gibt es in diesen Klassen eine extra Lehrkraft, sodass alle Schüler optimal gefördert werden können.

Die Vorteile:

  • Auch hier erlernen die Kinder den respektvollen Umgang miteinander und entwickeln gegenseitige Toleranz.
  • Kinder mit Förderbedarf haben hier einen Anreiz, von den anderen Kindern zu lernen.
  • Die Isolation für die Kinder mit Behinderung wird abgebaut. Sie sind Teil der Gesellschaft.

Die Nachteile:

  • Es fehlt auch hier leider noch zu oft an förderpädagogischen Fachkräften, die die Lehrkräfte im Unterrichtsalltag unterstützen.
  • Viele Lehrer fühlen sich überfordert von den Ansprüchen, die an sie gestellt werden.
  • Zudem ist auch die Barrierefreiheit in den Räumlichkeiten hier ein häufiges Problem.
3. Förderschulen

In Förderschulen (auch Sonderschulen genannt) werden ausschließlich Kinder mit Behinderung unterrichtet.

Die Vorteile:

  • Die Klassen sind deutlich kleiner als in Regel- oder Integrativschulen, so dass die einzelnen Schülerinnen und Schüler gezielter gefördert werden können.
  • Die Schulen oder einzelnen Klassen sind auf den unterschiedlichen Förderbedarf bei körperlicher oder geistiger Behinderung, Lernbehinderung, Entwicklungsstörung usw. spezialisiert.
  • Speziell geschultes Fachpersonal kümmert sich um die Kinder.
  • Die Kinder profitieren von der langjährigen pädagogischen Erfahrung des Personals.
  • Meist werden hier auch direkt die erforderlichen Therapien mit angeboten.

Die Nachteile:

  • Die Kinder sind hier unter sich und damit isoliert von anderen gesunden Kindern.
  • Der Kontakt zu Kindern ohne Behinderung, der als sehr wichtig empfunden wird, fehlt in diesem Schulmodell komplett.
4. Internat

Auch das ist eine Option: Ein Internat. In vielen Wohnheimen gibt es für Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung eine Schule. Die Heimförderschulen sind ebenfalls auf die Förderung und Bildung von behinderten Kindern spezialisiert. Die Vor- und Nachteile sind vergleichbar mit denen der Förderschulen.

Wichtig zu wissen!

Bildung ist Ländersache. Das bedeutet, dass die Schulgesetze der Länder regeln, welche Schule ein Kind mit Behinderung besuchen kann, ob und welche Wahlmöglichkeiten die Eltern haben. In den einzelnen Bundesländern kann es daher Abweichungen geben. (Quelle: Schule und Schulbegleitung für Kinder mit Behinderung (lebenshilfe.de))

Wie wähle ich die beste Schule für mein Kind aus?

1. Info-Veranstaltungen von Frühförderstellen oder anderen Einrichtungen

Vermutlich seid auch Ihr an eine Frühförderstelle angebunden, in der Euer Kind und Eure Familie in den ersten Lebensjahren unterstützt und begleitet wurden bzw. werden. So ist es zumindest bei uns. Und genau hier fand im vergangenen Herbst dann auch der erste Info-Abend zur Schulwahl statt. Ein sehr wertvolles Angebot für Eltern von „besonderen“ Kindern, das ich jeder Familie nur empfehlen kann. Hier werden ganz ausführlich die verschiedenen Schulformen und die Möglichkeiten für Kinder mit Förderbedarf vorgestellt und gleichzeitig auch die entsprechenden Einrichtungen und Kontakte in der Region aufgezeigt. Denn das ist natürlich ebenfalls ein wichtiger Aspekt: Welche Schulen sind im eigenen regionalen Umkreis überhaupt vorhanden? Welche kommen in Frage? Welche Schulen sind gut erreichbar?
Ich kann Euch wirklich ans Herz legen, ein solches Informationsangebot zu nutzen. Hier erfahrt Ihr außerdem, wie das weitere Vorgehen ist und welche die nächsten Schritte sind. Fragt doch am besten direkt mal in Eurer Frühförderstelle oder bei der Schulbehörde in Eurer Kommune nach.

2. Info-Veranstaltungen von Förderschulen oder Integrativschulen

Die Förderschulen und Integrativschulen bieten in der Regel selbst auch Informationsveranstaltungen oder einen Tag der offenen Tür für Familien von Vorschulkindern an. Hier könnt Ihr Euch die Räumlichkeiten und das Angebot vor Ort anschauen, Euch über das jeweilige Konzept informieren und mit dem Fachpersonal ins Gespräch kommen.

3. Hospitation in der Förderschule oder Integrativschule

Außerdem hilfreich: Eine Hospitation in einer Schulklasse einer Förder- oder Integrativschule – wenn möglich für die Eltern und auch in Form eines Schnuppertages für das Kind. Dies war uns leider durch die Corona-Situation nicht möglich, würde ich aber auf jeden Fall empfehlen, wenn es angeboten wird. Hier könnt Ihr bzw. Euer Kind den Schulalltag selbst miterleben und bekommt dadurch ein besseres Gefühl für die Atmosphäre und die Abläufe.

4. „Interdis“ – Interdisziplinärer Austausch mit Therapeuten, Integrationskraft, Frühförderstelle und Co.

Finden bei Euch auch regelmäßig Interdis-Sitzungen statt? Diese interdisziplinären Treffen von Eltern gemeinsam mit Therapeutinnen und Therapeuten, der Integrationskraft der Kita und evtl. der Frühförderstelle sind besonders hilfreich für die Entscheidungsfindung bei der Schulwahl und sollten daher mit entsprechendem zeitlichem Vorlauf genutzt werden. Denn hier können alle Seiten im gegenseitigen Austausch den aktuellen Entwicklungsstand Eures Kindes beurteilen und bewerten. Dieser Austausch ist vor allem deswegen so wichtig, weil wir Eltern oft gar nicht mitbekommen, wie sich unsere besonderen Kinder in Therapien oder in der Kita-Betreuung verhalten. Natürlich sollte grundsätzlich schon ein gewisser Austausch mit den verschiedenen Ansprechpartnern stattfinden. Aber in einer solchen Runde mit allen Beteiligten kann der Entwicklungsstand Eures Kindes ganzheitlich betrachtet und beurteilt werden. Zudem haben Therapeuten oder die Mitarbeiter der Frühförderstelle meist bereits einen guten Einblick in die vorhandenen Förderschulen oder Integrativschulen und können Euch so eine noch gezieltere Einschätzung abgeben, wo Euer Kind gut aufgehoben sein könnte.

Eine ganz individuelle Entscheidung – und warum Ihr auf Euer Bauchgefühl hören solltet.

In meinen Augen gibt es noch einen weiteren wichtigen Aspekt, den man bei der Schulwahl für ein behindertes Kind nicht unterschätzen sollte. So habe ich die Erfahrung gemacht, dass man sich als Eltern ausreichend Zeit für diese wichtige Entscheidung nehmen sollte, dass man dabei eigene Überzeugungen auch mal kritisch hinterfragen und ändern darf und vor allem: dass man auf sein Bauchgefühl hören sollte.

Ich möchte Euch auch erklären warum:

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In der Vergangenheit war ich immer fest davon überzeugt, dass unser Fips am besten in einer möglichst kleinen Klasse in einer Förderschule aufgehoben wäre, in der er unter Gleichgesinnten gezielt gefördert werden könnte. Nachdem wir uns dann jedoch sowohl eine Förderschule als auch eine Integrativschule angeschaut hatten, änderte ich meine Meinung überraschenderweise völlig abrupt.
Die besagte Integrativschule ist noch relativ neu und hat ein wirklich beeindruckendes Konzept, das uns der Schulleiter voller Herzblut vermittelte. Ich war begeistert. Eine Schule, in der jedes Jahr zehn Regelschüler und fünf Kinder mit besonderem Förderbedarf eingeschult werden. Alle vier Grundschulklassen lernen quasi gemeinsam in einem komplett offenen und großen Lernbereich. In verschiedenen kleinen Ecken und leicht abgetrennten Bereichen können sie sich in Grüppchen zusammentun, lernen fast ausschließlich eigenständig und unterstützen sich dabei gegenseitig.
Ich war so beeindruckt von diesem Schulmodell und sah für unseren Fips hier plötzlich eine ganz besondere Chance. Vor allem die Gemeinschaft mit anderen, gesunden Kindern wirkte auf mich so sympathisch. Plötzlich widerstrebte es mir, unseren Sohn in eine kleine Klasse ausschließlich mit behinderten Kindern zu geben. Vielleicht sollten wir ihm einfach mehr zutrauen, ihm die Chance geben, sich hier zu entwickeln. Wir waren uns schnell einig, dass das der Weg sein sollte.

Doch kurz darauf durfte ich erkennen, dass wir zu voreilig und zu euphorisch gewesen waren und dass wir vor allem nicht genug nach den individuellen Bedürfnissen von unserem Fips geschaut hatten. Der starke Fokus auf das selbständige Lernen und Handeln würde unseren Fips mit seiner sehr passiven Haltung vermutlich gar nicht wirklich weiterbringen. Er bräuchte viel zu starke Anreize und Motivation von außen, um in das selbständige Agieren zu kommen. Zudem hatten wir doch unterschätzt, wie groß sein Förder- und Betreuungsbedarf ist, um vor allem für den Alltag mehr Selbständigkeit zu erlangen. Nach vielen Gesprächen mit unserer Frühförderin, den Therapeuten und anderen Eltern von „besonderen“ Kindern kamen wir zu der Erkenntnis, dass unser ursprüngliches Bauchgefühl genau das richtige gewesen war. Dass unser Fips in einer Förderschule deutlich besser aufgehoben wäre und dort wesentlich individueller und zielgerichteter gefördert werden könnte. Es war ein Abwägen zwischen schulischer Inklusion auf der einen Seite und gezielter Förderung an einer Sonderschule auf der anderen Seite. Zwischen einem offenen, modernen und vielversprechenden Konzept und der individuellen Förderung für mehr Selbständigkeit im Alltag.

Und so wurde mir klar: Ein Schulmodell kann noch so überzeugend und vielversprechend sein – wenn es nicht zu den individuellen Bedürfnissen und den besonderen Eigenheiten des eigenen Kindes passt, wird auch das beste Konzept nicht funktionieren.

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Was sind die nächsten Schritte für die Anmeldung in einer Förderschule?

Etwa ein bis eineinhalb Jahre vor der Einschulung Eures Kindes bekommt Ihr als Eltern eine Einladung zur Schuleingangsuntersuchung in der Grundschule vor Ort. Dies ist der beste Moment, um den besonderen Förderbedarf Eures Kindes anzukündigen bzw. direkt einen Antrag auf Überprüfung des sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs zu stellen. Denn damit ein Kind auf einer Förderschule angenommen werden kann oder eine Integrativ- oder Regelschule mit entsprechender Förderung besuchen kann, muss die Schulbehörde zunächst feststellen, welchen Förderbedarf das Kind hat. Dazu werden zum einen aktuelle Arztberichte, Befunde und sonstige Unterlagen benötigt, die den Förderbedarf begründen können. Zum anderen wird im Rahmen eines persönlichen Termins mit einer sonderpädagogischen Lehrkraft der Entwicklungsstand des Kindes geprüft und dementsprechend ein sonderpädagogisches Gutachten (förderdiagnostische Stellungnahme) erstellt. Hierin wird festgehalten, ob bzw. in welchem Umfang Förderbedarf besteht. Das Schulamt bzw. die Schulbehörde kann dann auf Basis des Antrags und der förderdiagnostischen Stellungnahme ihre Genehmigung erteilen. Erst dann kann die Anmeldung in einer Förderschule oder einer Integrativ- oder Regelschule mit entsprechender Förderung erfolgen.

Übrigens: Sobald Ihr mit der Schule im Kontakt seid, sprecht am besten auch direkt über Themen wie Fahrdienst, Schulbegleiter oder Teilhabeassistenz, sofern Ihr hier Bedarf seht.

Und noch ein wichtiger Hinweis von meiner Seite:
Grundsätzlich gilt: Beim Vorgehen in den einzelnen Bundesländern kann es Abweichungen geben.

Den Übergang in die Schulzeit bewusst gestalten

Irgendwann ist es dann soweit – die Anmeldung in der ausgewählten Schule ist erledigt, der Schulranzen vielleicht schon gekauft und die letzten Wochen sind gezählt. Jetzt heißt es: Die verbleibende Zeit im Kindergarten nochmal intensiv genießen – und zwar für Eltern und Kind! Macht Euch diese besondere Zeit noch einmal ganz bewusst und kostet sie aus, so oft Ihr könnt.
Vielleicht schaut Ihr Euch dazu ab und zu mal Fotos der letzten Monate und Jahre aus der Kita-Zeit an und macht Euch noch einmal die vielen schönen Erlebnisse bewusst – ob alleine in einer ruhigen Minute oder gemeinsam mit Eurem Kind.
Und gleichzeitig darf der Blick dann langsam auch nach vorne gerichtet werden. Vielleicht habt Ihr Bilderbücher zum Thema Schulzeit, die Ihr gemeinsam anschauen könnt. Der Schulranzen darf mal Probe-getragen werden oder Ihr fahrt ab und zu den Weg zur neuen Schule, um die Umgebung besser kennenzulernen. So könnt Ihr die Dankbarkeit für die vergangenen Jahre mit der Vorfreude auf Euren neuen Lebensabschnitt wunderbar verbinden.

Ich wünsche Euch für diese Zeit alles Liebe und Gute!

Bildquelle: pixabay / adonyig

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